Symphony of Now Bühne mit Banner

Die Symphonie des Jetzt

Wie klingt unsere Stadt in Zeiten von Elektromobilität?

Wie klingt unsere Stadt und unsere Umwelt, wenn Elektromobilität zu einer Selbstverständlichkeit wird? Inspiriert vom Audi Zeitgeist Project „SYMPHONY OF NOW“ ist Bloggerin Niloufar Behradi-Ohnacker auf eine akustische Reise gegangen und hat ihre Ohren auf den Asphalt der Stadt gelegt. Audire!

Eingang altes Stummfilmtheater Delphi
Das Event „Symphony of Now“, das von Audi e-tron präsentiert wurde, fand in dem alten Stummfilmtheater Delphi am Weißensee statt. Der gezeigte Film spiegelt das nächtliche Berlin wieder, in dem eine kaleidoskopische Folge von Bildern mit Musik von Berliner Künstlern verknüpft wird.

Experimentelle Prozesse ins Rollen bringen. Eine Plattform die neue Ideenfunken springen lässt. Das sind die Ansprüche des „Audi Zeitgeist Projekts“. Eine Plattform, die Künstler aus den verschiedensten Bereichen zusammenführt und ermutigt, ein gemeinsames Werk zu erschaffen, das dann in einer besonderen Umgebung einem ausgewählten Publikum gezeigt wird.

Anlässlich der Berlinale zeigte das Künstlerkonsortium rund um Regisseur Johannes Schaff vor ein paar Tagen eine besondere und berührende Film-Prämiere mit dem Namen „Symphony of Now“. Die besondere Umgebung war das Delphi, das alte Stummfilmtheater in Weißensee, und zum ausgewählten Publikum gehörte ich 🙂

Johannes Schaff hat sich bei seinem Film einer Idee des ehemaligen Regisseurs Walter Ruttmann angenommen und sich experimentell dem Zeitgeist seiner Generation genähert.

Film-Liebhaber kennen sicher bereits Walter Ruttmanns experimentellen Stummfilm aus dem Jahre 1927, „Berlin – Die Symphonie einer Großstadt“. Zusammen mit Paris und London war Berlin das kulturelle Zentrum Europas und hatte sich gerade von den Folgen des ersten Weltkriegs erholt. Berlin hatte sich zum größten Industriezentrum Deutschlands entwickelt. Ruttmann zeigt lineare Bewegungen in Form von Schienen und Menschen, die in Massen in eine Richtung laufen – wie am Fließband.

Voller Konzertsaal im Delphi bei der Veranstaltung Symphony of Now

Volles Haus: Bei der „Symphony of Now“ war das Delphi bis auf den letzten Platz gefüllt.

Urbane Panoramen

Transferiert in die heutige Zeit, zeigt Schaff Szenen fern von fließbandähnlichen Bewegungen. Er setzt auf Szenen einer Großstadt und individuelle Nahaufnahmen, wie sie nur in modernen, urbanen Metropolen zu finden sind. Ein Kaleidoskop zusammengesetzt aus den charakteristischen Orten Berlins. Schaffs Hauptdarsteller scheint der Mensch zu sein, der als Gestalter seines Lebensraums auftritt. Humanismus, statt industrieller Pragmatismus. Nur noch die verlassenen Orte erinnern an eine längst überwundene Zeit.
Der Mensch hat einen Raum gefunden, in dem er vieles neu verhandelt oder eben nostalgisch feiert, wie es gerade passt. Friedlich und ohne Konventionen.

Entstanden ist eine berührende Momentaufnahme, die musikalisch nicht hätte besser vertont werden können. Wer bei einer Symphonie im Jahre 2018 an ein Orchester mit Instrumenten denkt, liegt in diesem Fall daneben. Berlin pulsiert in Nullen und Einsen. Synthesizer und Verstärker, gerne auch mal Plattenspieler.

Unter der Leitung von Frank Wiedemann, Producer und DJ, begleitet von Hans-Joachim Roedelius, Modeselektor, Samon Kawamura, Alex.Do, Gudrun Gut und Thomas Fehlmann wurde in fünf Akten jeweils eine neue akustische Atmosphäre geschaffen, die für Gänsehautmomente sorgte. Vielleicht wäre „Soundtrack Of Now“ ebenfalls ein treffender Titel gewesen.

The symphony of e-tron

„Symphony Of Now“ ist eine experimentelle, künstlerische Umsetzung eines Szenarios, wie Geräusche auf uns wirken. Mich hat dieser Abend direkt zum Träumen und Fantasieren eingeladen. Was ist, wenn Nebengeräusche, wie der Sound des Motors komplett abgestellt oder sogar neu bespielt werden können? Würde Ihr Motor schnurren wie eine Katze oder wären eher die Hufeisen eines Rennpferdes zu hören?

Stellen Sie sich nun vor, sie sitzen in einem Audi Q7 e-tron quattro und die Stadt rauscht an ihnen vorbei. Möchten sie dieses Szenario musikalisch untermalen, oder genießen Sie lieber die Ruhe? Ihre Zeit für sich? Wie hatte es Stefan Zweig so schön ausgedrückt: „Auch die Pause gehört zur Musik.“

Frank Wiedemann und Hans-Joachim Roedelius live on stage: Sie schafften Gänsehautmomente beim Publikum.

Viele Fragen, die jeder Mensch für sich zu beantworten weiß. Im Zentrum steht ein Elektromotor, der das urbane Stadtbild und dessen Sound bestimmen wird. Unendlich scheinen hier die Möglichkeiten, wie wir unsere Innenstädte akustisch gestalten werden. Der Begriff Umweltzone etwa könnte im Hinblick auf Lärmverschmutzung neu definiert werden. Ruhige Zonen, in denen das Auto keinen unnötigen Sound von sich gibt bis hin zu Party-Zonen, in denen gemeinsam gejammt wird.

So wie wir unsere Playlisten zusammenstellen, könnten wir passenden zu unseren anstehenden Routen ebenso eine Liste mit den favorisierten Sounds erstellen, die je nach Landschaft, Straßenlage oder Tageszeit abgestimmt werden können. Ich starte in meiner Fantasie jetzt mal die Sound-Playlist „Audi Q7 e-tron quattro“ in Richtung Spanien. Was für eine schöne Vorstellung! Sind Sie dabei?

„Symphony of Now" – Einblicke in ein Audi Zeitgeist Projekt

Audi Zeitgeist Projekte sind Experimente. Experimente, die einen kreativen Prozess anstoßen und künstlerisch neue Wege gehen wollen. Audi fördert dieses Projekt seit 2015 und forciert in diesem Kontext den Dialog mit kreativen Köpfen aus verschiedenen Disziplinen. Das Projekt vor der “Symphony of Now” hieß “Black Mountain” und war eine Neuinterpretation von Richard Wagner’s Parsifal – umgesetzt vom Künstlerkollektiv „Like A Wild Beast’s Fur“.

„Symphony of Now" ist ein Audi Zeitgeist Projekt, das von Audi e-tron präsentiert wird und anlässlich der Berlinale 2018 gezeigt wurde.

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Die Umsetzung „Symphony of Now" war eine musikalische Momentaufnahme, die durch Synthesizer, Verstärke und Plattenspieler begleitet wurde.

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Das Publikum war begeistert von Frank Wiedemann, Hans-Joachim Roedelius, Samon Kawamura, Alex.Do, Gudrun Gut und Thomas Fehlmann, deren Komposition das nächtliche Berlin wiederspiegelte.

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In der Audi Berlinale Lounge Filmkultur erleben
Aus dem Audi MediaCenter

In der Audi Berlinale Lounge Filmkultur erleben

Mehr als 350 Filme, fast 500.000 Besucher und jede Menge Stars: Die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin locken auch in diesem Jahr Cineasten aus der ganzen Welt in die deutsche Hauptstadt. Die Berlinale hautnah erleben kann man in der Audi Berlinale Lounge direkt am Marlene-Dietrich-Platz. Vom 15. bis 24. Februar bietet Audi in dem zweigeschossigen Pavillon zusammen mit der Berlinale ein umfangreiches Kulturprogramm mit Talks, Konzerten, Screenings, Vorlesungen und Workshops zum Mitmachen an.

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Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,0 – 1,8; Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 19,0 – 18,1; CO2-Emission kombiniert in g/km: 182 – 48. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz. // www.audi.de/DAT-Hinweis

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